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Apple nimmt Stellung zur iPhone-Ortsdatensammlung

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Apple hat eingeräumt, dass die Ortsdatensammlung auf iPhone und iPad nicht ganz so erfolgt ist, wie sie hätte erfolgen sollen.

Der Hersteller hat dazu eine Frage-Antwort-Sammlung ins Netz gestellt. Darin werden die Fakten geklärt und einige Änderungen angekündigt, die in den nächsten Wochen per Software-Update erfolgen werden. Konkret wird Apple

  • die Größe der auf dem iPhone zwischengespeicherten crowdgesourcten Datenbank von Wi-Fi-Hotspots und Mobilfunkmasten verringern,

  • aufhören, diese Datenbank beim Backup auf dem Rechner des Benutzers zu sichern und

  • diesen Cache komplett löschen, wenn Location Services abgeschaltet werden.

Im nächsten Major Release von iOS (vermutlich ist damit die Version 5 gemeint) werd der Cache ferner auch auf dem Telefon verschlüsselt, heißt es weiter.

Und apropos iPhone: Ab morgen verkauft Apple das iPhone 4 dann endlich auch in Weiß.