47,8 Millionen iPhones verkauft

Apple meldet Rekordumsatz fürs erste Quartal

Thomas Cloer
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Apple hat seine mit Spannung erwarteten Zahlen zum ersten Fiskalquartal (Ende: 31. Dezember 2012) bekanntgegeben.
Zumindest über den Rekordumsatz kann sich Tim Cook wirklich freuen.
Zumindest über den Rekordumsatz kann sich Tim Cook wirklich freuen.
Foto: Apple

In dem Berichtszeitraum, der sich über eine Dauer von 13 (Vorjahr: 14) Wochen erstreckte, erzielte Apple einen Umsatz von 54,5 Milliarden Dollar sowie einen Nettogewinn von 13,1 Milliarden Dollar oder 13,81 US-Dollar pro Aktie. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Umsatz von 46,33 Milliarden US-Dollar sowie einen Reingewinn von 13,06 Milliarden Dollar respektive 13,87 Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag aktuell bei 38,6 Prozent verglichen mit 44,7 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 61 Prozent.

Apple verkaufte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft 47,8 Millionen iPhones nach 37 Millionen im vergleichbaren Vorjahresquartal. Außerdem brachte das Unternehmen 22,9 Millionen iPads (15,4 Millionen), 4,1 Millionen Macs (5,2 Millionen) sowie 12,7 Millionen iPods (15,4 Millionen) an den Kunden.

"Wir sind begeistert angesichts eines Rekordumsatzes von über 54 Milliarden Dollar und 75 Millionen binnen eines Quartals verkaufter iOS-Geräte", kommentierte Apple-Chef Tim Cook laut Unternehmensmitteilung. "Wir vertrauen sehr auf unsere Produkt-Pipeline und fokussieren uns weiter auf Innovation und darauf, die besten Produkte der Welt zu machen."

Die Apple-Aktie fiel nachbörslich insbesondere wegen des schwachen Ausblicks.
Die Apple-Aktie fiel nachbörslich insbesondere wegen des schwachen Ausblicks.

"Wir sind sehr erfreut, dass wir im Lauf des Quartals über 23 Milliarden Dollar operativen Cash Flow erzielt haben", ergänzt Finanzchef Peter Oppenheimer. Für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres 2013 stellte Apple einen Umsatz von 41 bis 43 Milliarden Dollar, 37,5 bis 38,5 Prozent Bruttomarge sowie operative Kosten von 3,8 bis 3,9 Milliarden Dollar in Aussicht.

Angesichts von Sorgen, Apple könne möglicherweise die Grenzen seines Geschäftsmodells erreicht haben, war der Aktienkurs des Unternehmens in den vergangenen Monaten von über 700 auf zuletzt knapp unter 500 Dollar gefallen. Dazu hatten zuletzt auch (widersprüchliche) Berichte über gesenkte Bestellungen für Bauteile des iPhone 5 beigetragen. Die Prognosen der Analysten für die Zahlen zum ersten Fiskalquartal waren deswegen sehr unterschiedlich ausgefallen.

An der Börse kamen die durchwachsenen Zahlen nicht gut an; die Apple-Aktie fiel insbesondere aufgrund des zurückhaltenden Ausblicks nachbörslich um rund fünf Prozent auf unter 490 Dollar.

Teaserbild: Ekkapong T via flickr

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