iOS 4.3.3

Apple korrigiert Ortsdatenspeicherung

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Apple hat gestern Abend das angekündigte Update für sein mobiles Betriebssystem "iOS" veröffentlicht.

Das Update bringt iPhone und 3G-iPad auf den iOS-Stand 4.3.3 und ändert die (zuvor fehlerhafte) Art und Weise, wie die Geräte Ortsdaten zwischenspeichern. In der Beschreibung heißt es dazu:

Dieses Update enthält Veränderungen in Bezug auf den iOS-Zwischenspeicher der "crowd-sourced” Datenbank für Standortdaten:

  • Die Größe des Zwischenspeichers wird reduziert.

  • Es wird keine Sicherungskopie des Zwischenspeichers mehr in iTunes erstellt.

  • Der Zwischenspeicher wird vollständig löscht, sobald die Ortungsdienste abgeschaltet sind.

Zuvor hatte es erheblichen Medienrummel um die Speicherung von Ortsdaten auf den Apple-Geräten gegeben, die zwei O'Reilly-Experten publik gemacht hatte. Anschließend stellte sich heraus, dass auch Android- und Windows-Phone-Geräte ähnliche Datenbanken anlegen. Google und Microsoft haben bislang nicht mit Stellungnahmen oder Update reagiert.