Benchmark-Leak

Apple iPhone 6S wohl wieder nur mit 1 GB RAM

13.08.2015
Das Datenblatt-Quartett kann das iPhone schon lange nicht mehr für sich entscheiden, bei den nackten Zahlen laufen die Apple-Handys hinterher. Das scheint auch mit dem iPhone 6S so weiter zu gehen.
Foto: Apple

Noch ist das iPhone 6S nicht einmal vorgestellt, da sind die ersten Interessenten schon enttäuscht. Wie auf dem Blog Ringer Blue Men berichtet wird, soll das neue iPhone wie sein Vorgänger nur 1 GB Arbeitsspeicher an Bord haben. Das zeigt ein Screenshot aus dem Geekbench-Benchmark. Dessen Authentizität lässt sich nur schwer überprüfen, ein iPhone 6S mit 1 GB Arbeitsspeicher liegt aber trotzdem im Bereich des Möglichen.

Es bleibt allerdings zweifelhaft, ob ein unverändert bei 1 GB liegender Arbeitsspeicher beim iPhone 6S überhaupt zu Problemen führen würde. Bislang laufen die Apple-Smartphones auch mit wenig RAM ausgesprochen flüssig, der Wunsch nach mehr Speicher kommt hier kaum auf. Das liegt am - vielfach an anderer Stelle zurecht gescholtenen - geschlossenen Charakter des Apple-Universums. Das Betriebssystem muss nicht so flexibel sein wie Android oder Windows Phone, um auf zahlreichen verschiedenen Plattformen lauffähig zu sein. Apple passt iOS nahezu perfekt auf die eigene Hardware an, so läuft das System weitgehend effizient auch auf in manchen Aspekten schwächerer Hardware. Mehr RAM nur um der höheren Zahl Willen bringt daher keine Vorteile.

Die Präsentation des Apple iPhone 6S wird für Anfang September erwartet. Derzeit erscheint der 9. September als Termin wahrscheinlich. Von Apple ist bisher wie üblich kein Kommentar zum neuen Modell zu erhalten, auch eine Einladung zu einer Veranstaltung ist noch nicht aufgetaucht. Dies geschieht meist erst rund zwei Wochen vor dem Event.

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monacofranze

Wie sollte es auch anders sein: Wenn für die Datenblatt-Fetischisten die Werte nicht rekordverdächtig sind, dann kann das Gesamtprodukt auch nichts taugen. Aber daran hat man sich in der Applewelt schon gewöhnt.

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