US-Richterin

Apple hat unrechtmäßig Preise bei E-Books abgesprochen

10.07.2013
Schwere Schlappe für Apple: Eine Richterin kam nach einem wochenlangen Verfahren zu der Überzeugung, dass Apple illegalerweise Preise im amerikanischen E-Book-Markt abgesprochen hat.
Das US-Justizministerium (DOJ) in Washington, D.C.
Das US-Justizministerium (DOJ) in Washington, D.C.
Foto: Coolceasar (CC BY-SA 3.0)

Sie verkündete ihr Urteil am Mittwoch in New York. Nun muss sich der Hersteller von iPhone und iPad auf eine Strafe und Schadenersatz einstellen. Darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. "Die Absprachen waren im Frühjahr 2010 nur deshalb so erfolgeich, weil Apple sie organisiert hat", schrieb die New Yorker Richterin Denise Cote in ihrem Urteil (PDF-Link).

Das US-Justizministerium wirft Apple vor (PDF-Link), zum Start des iPad-Tablets im Jahr 2010 zusammen mit Verlagen die Preise für digitale Bücher künstlich hochgeschraubt zu haben. Während die betroffenen fünf Verlagshäuser millionenschwere Vergleiche eingingen, wehrte sich Apple vor Gericht - und verlor nun. Der Konzern hatte gewarnt, eine Verurteilung würde als Präzedenzfall das gesamte Geschäft mit digitalen Inhalten destabilisieren. (dpa/tc)