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Apple hat Ärger mit Aktienoptionen

04.08.2006
Der US-Computerkonzern Apple hat Ärger mit Aktienoptionen. Wegen weiterer entdeckter Unregelmäßigkeiten verschobdas Unternehmen die Vorlage endgültiger Ergebnisse für das am 1. Juli beendete dritte Geschäftsquartal.

Zudem hieß es, auch Änderungen an früheren Geschäftszahlen seien wahrscheinlich. Umfang und betroffene Zeiträume seien allerdings noch offen. Das Unternehmen gab auch nicht an, um welche Aktienoptionen es geht.

Apple Computer, Hersteller der Mac-Rechner und des populären Musikplayers iPod, hatte zunächst Ende Juni von Unregelmäßigkeiten mit Aktienoptionen in den Jahren 1997 bis 2001 berichtet. Dabei gehe es auch um eine später zurückgenommene Zuteilung an Konzernlenker Steve Jobs, hatte es damals geheißen. Unabhängige Prüfer wurden eingeschaltet. Ein Apple-Sprecher sagte dem "Wall Street Journal" am Donnerstag, man werde keine weiteren Angaben bis zum Abschluss der Untersuchungen machen.

Apple hatte für das dritte Quartal Mitte Juli dank der ungebrochen starken Nachfrage nach dem iPod und besserer Mac-Verkäufe einen Gewinnsprung von 48 Prozent auf 472 Millionen Dollar gemeldet. Der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 4,37 Milliarden Dollar. (dpa/tc)