Bei Sotheby's

Apple-Gründungsvertrag für 1,35 Millionen Dollar versteigert

14.12.2011
Wo Apple drauf steht, ist Geld drin.
Foto: Sotheby's

Bei der Versteigerung des Gründungsvertrages von Apple Computer von 1976 fiel erst bei 1,35 Millionen Dollar der Hammer. Das dreiseitige, maschinengeschriebene und leicht verknickte Schriftstück wechselte am Dienstag bei Sotheby's in New York den Besitzer.

Mit Gebühren muss der zunächst unbekannte Käufer sogar 1,59 Millionen Dollar berappen. Das Auktionshaus hatte den erzielbaren Preis auf 100.000 bis 150.000 Dollar geschätzt. Doch die Gebote schossen schnell darüber hinaus. Am Ende eines minutenlangen, nervenaufreibenden Bieterkampfs brauchte der Auktionator erst einmal einen Schluck Wasser.

Der Vertrag datiert auf den 1. April 1976. Das Papier trägt neben der Unterschrift von "Steven P. Jobs" auch die Signaturen seines Freundes Steve Wozniak und des Seniorpartners Ronald Wayne. Wayne hatte sich schon nach der Gründung der Computerfirma wieder zurückgezogen. Auch jene Schriftstücke, die seinen Ausstieg dokumentieren, wurden mitversteigert.

Laut Vertrag bekam Wayne für seinen Zehn-Prozent-Anteil 800 Dollar. Heute wäre sein Anteil rund 36 Milliarden Dollar wert. Apple ist dank der Erfolgsprodukte vom iPhone-Handy bis zum iPad-Tabletcomputer zum wertvollsten Technologieunternehmen der Welt aufgestiegen. Steve Jobs, der Kopf hinter dem Erfolg, war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen eines langwierigen Krebsleidens gestorben. (dpa/tc)