Haswell, PCIe-Flash, WLAN ac

Apple frischt mal eben den iMac auf

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Apple hat seinem All-in-One-Desktop "iMac" den erwarteten Speedbump spendiert.

Das Design des iMac bleibt dabei äußerlich unverändert. Im Innern aber hat sich einiges getan mit Intel-Quad-Core Prozessoren der vierten Generation ("Haswell"), neuer Grafik, Wi-Fi der nächsten Generation und schnelleren PCIe-SSDs.

Äußerlich bleibt der iMac bei der heutigen Aktualisierung unverändert.
Äußerlich bleibt der iMac bei der heutigen Aktualisierung unverändert.
Foto: Apple

Das iMac-Einstiegsmodell mit 21,5 Zoll Bildschirmdiagonale hat jetzt einen auf 2,7 Gigahertz getakteten "Core i5" mit vier Kernen und die neue "Iris-Pro"-Grafik. Das besser ausgestattete 21,5-Zoll-Modell und beide 27-Zoll-iMacs verfügen über Core-i5-Prozessoren mit bis zu 3,4 GHz und "GeForce-700"-Grafik von Nvidia, die laut Apple gegenüber der vorherigen Generation mit doppelt so viel Videospeicher bestückt ist und bis zu 40 Prozent mehr Leistung bringt. Core-i7-Prozessoren mit bis zu 3,5 GHz und "GeForce GTX 780M" mit bis zu 4Gigabyte Videospeicher sind als Build-To-Order-Optionen erhältlich.

In puncto WLAN unterstützt der iMac nun den neusten Standard IEEE 802.11 ac. In Kombination mit einer entsprechenden Basisstation soll der Wireless-Durchsatz bis zu dreimal höher ist als bei der vorherigen Generation. PCIe-basierter Flash-Speicher soll "Fusion Drive" (schneller Flash für System und Programme, große Festplatte für Daten) und reine Flash-Speicher-Optionen bis zu 50 Prozent schneller als die vorherige Generation machen. Das Fusion Drive gibt es mit 1 oder 3 Terabyte Kapazität; die All-Flash-Speicher-Optionen reichen jetzt bis zu 1TB.

Der iMac hat standardmäßig mit 8 GB Arbeitsspeicher (maximal 32 GB) und eine 1-TB-Festplatte. Er hat zwei Thunderbolt- und vier USB-3.0-Anschlüsse zum Anschließe von Peripheriegeräten. Als Betriebssystem wird zunächst noch OS X 10.8 "Mountain Lion" mitgeliefert, bis dann später in diesem Jahr der Nachfolger "Mavericks" erscheint.

Apple verkauft den neuen iMac in seinen Online-Store sowie im eigenen und Fachhandel in den vier beschriebenen Standard-Konfigurationen; die Preise reichen von 1299 bis 1999 Euro.