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Apple bringt Video-Software Final Cut Pro 3.0

07.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Apple hat in dieser Woche die neue Version 3.0 seiner Videoschnittsoftware "Final Cut Pro" angekündigt, die auch unter dem neuen Betriebssystem Mac OS X läuft. Herausragende Neuheiten sind Echtzeiteffekte ohne Zusatzhardware - allerdings nur in Verbindung mit der G4-CPU und deren "Velocity Engine" - sowie das neue Dateiformat "Offline RT", das gegenüber umkomprimierten DV-Daten (Digital Video) nur ein Fünftel des Speicherplatzes belegt und rund 40 Minuten Bewegtbilder auf 1 GB Plattenkapazität unterbringt.

Weitere Neuheiten sind verschiedene Tools für die Farbkorrektur, eine "Voice-Over"-Funktion zur Einspeisung aufgenommener Audiodaten direkt in die Timeline, automatische Sicherung der Projektdaten in festgelegten Intervallen, integrierte Composing-Fähigkeiten (inklusive Unterstützung für "After Effects" von Adobe), ein neuer "Quickview"-Vorschaumodus, verbesserte Im- und Exportwerkzeuge und das Audio-Tool "PeakDV" von Bias mit Schnittstelle zu VST-Plug-ins. In Kombination mit dem ebenfalls von Apple stammenden "DVD Studio Pro" lassen sich die bearbeiteten Filme anschließend auch im MPEG2-Format auf Digital Versatile Disk brennen.

Final Cut Pro 3.0 ist ab Anfang kommenden Jahres im Fachhandel und online erhältlich und kostet gut 1330 Euro. Für Besitzer einer älteren Version ist ein Update für gut 400 Euro erhältlich. Als Systemvoraussetzung nennt der Hersteller einen Firewire-Mac mit G3- oder besser G4-CPU mit mindestens 300 Megahertz und 256 MB RAM (500 MHz G4 und 384 MB für Echtzeiteffekte) sowie Mac OS 9.2.2 oder Mac OS X 10.1 an. (tc)