Ab 5. Februar

Apple bringt neue iPad-4-Variante mit 128 GB

Thomas Cloer
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Die Gerüchte von Anfang der Woche haben sich bestätigt: Apple baut tatsächlich eine neue Modellvariante des iPad 4 mit üppigen 128 Gigabyte Speicher.
Das iPad von Apple gibt es ab Februar auch mit 128 Gigabyte Flash-Speicher.
Das iPad von Apple gibt es ab Februar auch mit 128 Gigabyte Flash-Speicher.
Foto: Apple

Das 128-GB-iPad wird ab dem 5. Februar verkauft und kostet in der Wi-Fi-Ausführung 799 Euro und der Version mit Wi-Fi plus Mobilfunk 929 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Die größte iPad-Konfiguration eignet sich aus Sicht des Herstellers vor allem für Nutzer, die regelmäßig große Datenmengen wie 3D-CAD-Dateien, Röntgenaufnahmen, Film-Bearbeitungen, Musiktitel, Projektentwürfe, Schulungsvideos oder Service-Handbücher nutzen.

Als leistungshungrige Beispielanwendungen aus dem mittlerweile 800.000 Apps - davon sind 300.000 speziell iPad-optimiert - umfassenden App Store nennt Apple AutoCAD WS für iOS (CAD), Auria (48-Spur-Tonstudio) oder Global Apptitude (Videoanalyse). Mit iOS 6.1 unterstützen iPad und iPhone zusätzliche LTE-Netze weltweit, in Deutschland bleibt der technisch derzeit schnellste Daten-Mobilfunk für die Apple Geräte frequenzbedingt allerdings weiterhin auf das Netz der Deutschen Telekom beschränkt.

Beim Surface Pro von Microsoft stehen mindestens 41 GB Speicher nicht für den Nutzer zur Verfügung.
Beim Surface Pro von Microsoft stehen mindestens 41 GB Speicher nicht für den Nutzer zur Verfügung.
Foto: Microsoft

Die Marktforschungsfirma IDC sieht das iPad mit 128 Gigabyte Flash-Speicher übrigens als direkte Antwort auf Microsofts Ankündigung des Tablets "Surface Pro", schreibt "WIRED". Das Surface Pro kommt mit bis zu 128 GB zunächst in Nordamerika auf den Markt und könnte mit seinem vollwertigen Windows 8 nach Einschätzung von IDC auch in Unternehmen gute Karten haben.

Was den Speichervergleich angeht, hätte Apple da allerdings eigentlich auch gut bei den bisherigen 64 Gigabyte des iPad bleiben können: Eine Microsoft-Sprecherin hat gegenüber "The Verge" bestätigt, dass beim Surface Pro Betriebssystem, integrierte Apps und Recovery-Partition bereits 41 Gigabyte Speicherplatz belegen. Damit bleiben für den Nutzer nur noch 23 GB (beim 64-GB-Modell) oder 83 GB (von 128 GB) übrig. Und da ist noch kein Microsoft Office installiert…

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