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AOL will Cookies und Web-Bugs einsetzen

08.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Tracking-Tools will der ISP (Internet Service Provider) AOL das Surfverhalten seiner Kunden analysieren. Außer Cookies sollen dabei auch so genannte Web-Bugs zum Einsatz kommen. Ziel der Maßnahme ist es, Werbebanner besser auf die einzelnen Interessen der 30 Millionen User abzustimmen. Bislang hat sich AOL immer für die Privatsphäre seiner 30 Millionen User eingesetzt und keine Tracking-Tools verwendet.

Die bei vielen Surfern unbeliebten Cookies sind kleine Dateien, die auf der Festplatte abgelegt werden. Sinnvoll eingesetzt können sie unter anderem Passwörter und Anmeldenamen für Internet-Dienste speichern. Wesentlich umstrittener sind die Web-Bugs. Dabei handelt es sich um unsichtbaren Code auf Webseiten, der ausschließlich dazu dient, das Surfverhalten eines Benutzers auszuspionieren. Zusammen mit der IP-Adresse lassen sich damit umfangreiche Anwenderprofile generieren.