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AOL verknüpft Instant Messenger mit Microsofts Outlook

01.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - America Online Inc. hat die Betaversion seines Tools "AIM Sync" vorgestellt, mit dessen Hilfe sich der AOL Instant Messenger (AIM) in Microsofts E-Mail-Client Outlook einbinden lassen soll. Die Software basiert auf Technik der Firma Intellisync. Mit der Outlook-Integration richtet sich AOL in erster Linie an Geschäftsanwender.

Interessenten können das Werkzeug aus dem Internet unter der Adresse www.aim.com herunterladen. Das Tool arbeitet ab AIM-Version 5.9 sowie mit den Outlook-Varianten 2002 und 2003. Die Verknüpfung erlaubt AIM-Nutzern Kontakte aus Outlook in die eigene Buddy-Liste zu übernehmen. Über ein AOL-Symbol in Outlook sollen sich Microsoft-Nutzer in AIM-Chats einklinken sowie Textnachrichten per SMS verschicken können. Nutzer verlangten verstärkt die Integration von Instant-Messeging- (IM-) und E-Mail-Funktionen.

Mit den zusätzlichen Funktionen hoffen die AOL-Verantwortlichen neue Nutzer für ihre Dienste zu gewinnen. Eine Bedrohung für Microsoft, das ebenfalls IM-Dienste anbietet, sehen Experten indes nicht. Robert Mahowald, Analyst von International Data Corp. (IDC), geht davon aus, dass Microsoft in nächster Zeit selbst einen IM-Client für Unternehmenskunden herausbringen wird. Damit sollen die Nutzer Nachrichten mit IM-Netzen von AOL und Yahoo austauschen können. (ba)