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Anwendergruppe Function Points gegründet

01.06.2006
17 Mitarbeiter aus deutschen Beratungshäusern sowie aus TK- und Finanzdienstleistung-Unternehmen haben die "Deutschsprachige Function-Point Anwendergruppe" (defpag.org) aus der Taufe gehoben.

Ziel der Organisation ist es, ein standardisiertes Bewertungs- und Benchmarking-Verfahren für IT-Projekte und -Anwendung zu etablieren und dem IT-Controlling ein einheitliches Werkzeug zur Verfügung zu stellen. Dazu haben sich rund 20 Function-Point-Experten auf Initiative der Wiesbadener Quantimetrics GmbH zusammengefunden. Zudem möchte die depfag.org den Erfahrungsaustausch zwischen Function-Point-Experten fördern, Mitarbeiter im IT-Projekt-Controlling weiterbilden und entsprechende Zertifizierungsmaßnahmen zur Qualitätssicherung unterstützen. "Die Function-Point-Analyse gewinnt zunehmend als Bewertungsverfahren für IT-Anwendungen an Bedeutung", sagte Benjamin Poensgen, Gründungsmitglied der Organisation und Geschäftsführer der Quantimetrics GmbH. Sie sei insbesondere in Offshoring-Projekten hilfreich und könne die Lieferantentsteuerung sowie die Entwicklung und Beschaffung von Softwaresystemen verbessern. Erster Vorsitzender ist Bertram Bock, ebenfalls bei Quantimetrics tätig. Albert Meyn von der W&W Informatik, einer Tochtergesellschaft der Wüstenrot & Württembergische AG in Stuttgart, sowie Heinz van Deest von T-Systems in Bremen wurden zu seinen Stellvertretern gewählt. Die "International Function Point User Group" pflegt die Function-Point-Methode auf internationaler Ebene und bildet Certified Function Point Specialists (CFPS) aus. (siehe auch "Projekte scheitern an falschen Zielen", "Serviceleistungen werden selten bewertet") (jha)