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ANTs feilt an Hochleistungs-Datenbank

19.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der vor rund einem Jahr eingeführte "ANTs Data Server" (ADS) von der US-amerikanischen Firma ANTs Software Inc. ist in der jetzt vorgestellten Version 2.4 deutlich performanter geworden. Die SQL-92-kompatible Hochleistungs-Datenbank unterstützt jetzt Intels Hyper-Threading-Technik und adressiert 64 GB Arbeitsspeicher. Damit sei sie jetzt fünf bis 15mal schneller als konventionelle Datenbanken und etwa zweimal so schnell wie reine RAM-basierende Produkte, heißt es beim Hersteller. Das Rezept dahinter: ADS nutzt im Gegensatz zu anderen relationalen Datenbanken keine Locking-Mechanismen, die Daten zwar schützen, dafür aber die Performance drücken. Außerdem arbeitet das System im Mischverfahren, bei dem häufig benötigte Daten im Arbeitsspeicher vorgehalten und nur diejenigen Daten auf Platten auslagert werden, die seltener im Zugriff liegen müssen. Weitere Highlights von Version 2.4 sind die ODBC- und JDBC-Schnittstellen, über die sich Data-Mining-Programme anschließen lassen. Hier sieht ANTs auch eines der typischen Einsatzgebiete seines Produkts, wenn es um die Auslagerung transaktionsintensiver Workloads aus konventionellen Systemen geht. Als Zielgruppe werden Finanzdienstleister, Logistik, Handel und Telekommunikation genannt. ADS läuft unter Linux, Windows 2000 Server und Solaris und kostet 25.000 Dollar pro CPU. (ue)