CES 2014

Antimikrobielles Gorilla Glass für hygienischere Handy-Nutzung

10.01.2014
Das für die Herstellung von Glasbeschichtungen für Smartphones und Tablets bekannte Unternehmen Corning hat auf der CES ein antimikrobielles Gorilla Glass vorgestellt. Außerdem werden schon bald erste gebogene Displays mit dem kratzfesten Glas bestückt sein.
Corning Gorilla Glass ist künftig nicht nur kratzfest, sondern antimikrobiell.
Corning Gorilla Glass ist künftig nicht nur kratzfest, sondern antimikrobiell.
Foto: Corning

Möglich macht eine solche antimikrobielle Glasoberfläche die Zugabe von ionisiertem Silber, welches das Haupteingabeinstrument von Smartphones und Tablets künftig sauber halten soll. Die zunehmend auf die Touchscreen-Bedienung ausgelegten neuen technischen Geräte gelten bislang als reichlich wenig hygienisch und vor allem in öffentlich zugänglichen Automaten eher als Verbreiter von Bakterien. Anders als auf die Glasschicht aufgetragene Desinfektionsmittel soll die Beschichtung von Cornings Gorilla Glass für den kompletten Nutzungszyklus die Verbreitung von Mikroben und Bakterien auf ein Minimum reduzieren. Auf die Kratzbeständigkeit soll die Behandlung keinen Einfluss haben.

Ebenfalls neu im Corning-Angebot ist gebogenes Gorilla Glass. Schon im Jahr 2012hatte das Unternehmen biegsames Willow Glass vorgestellt, nun wurde eine passende Fertigungstechnik für die Massenproduktion von kurvigem Gorilla Glass entwickelt. Noch in diesem Jahr will Corning erste Smartphone-Hersteller mit dem per 3D-Forming gefertigten gebogenen Glasoberflächen versorgen. Die bisher erschienenen Smartphones mit gebogenem Display, das Samsung Galaxy Round und LGs G Flex, sind nicht mit einer Glas-, sondern einer Kunststoffbeschichtung versehen.

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