iPhone OS 3.0

Ansturm zwingt Server von Apple in die Knie

18.06.2009
Der Ansturm auf das iPhone OS 3.0, das am 17. Juni veröffentlicht wurde, führte wieder zu Engpässen auf den Servern von Apple.

Obwohl das Unternehmen anscheinend aus dem Debakel im vergangenen Jahr gelernt hatte und den Ansturm besser in den Griff bekam, soll es zu Ladezeiten von über zwei Stunden gekommen sein. Aber die Aktivierung des Handy-Betriebssystems schien in Deutschland problemlos zu funktionieren, wenn die 230 Megabyte große Software endlich vollständig heruntergeladen war. In den Vereinigten Staaten brachen wieder die Aktivierungsserver unter der Last der Anfragen zusammen. Statt das neue iPhone OS 3.0 zu aktivieren, spuckte iTunes nur eine Fehlermeldung aus.

Mehrere Nutzer berichteten, dass es ihnen erst nach acht oder mehr Anläufen gelang, ihr iPhone zu aktivieren. Freuen konnten sich die Experten, die sich vorher schon die letzte Entwicklerversion des Betriebssystems heruntergeladen und installiert hatten. Der Golden Master war seit der Vorstellung des iPhone 3G S erhältlich und entsprach dem gestern veröffentlichten finalen Release.

Doch ganz so schlimm wie bei der Veröffentlichung des iPhone OS 2.0 war es wohl diesmal nicht. Als Apple das Betriebssystem im Jahr 2008 zum Herunterladen freigegeben hatte, brachen weltweit sowohl die Download-Server als auch die Aktivierungsserver für mehrere Stunden zusammen. Damals luden gleichzeitig auch Millionen von Nutzern ohne iPhone ihre neue PC-Version von iTunes und den Safari-Browser herunter.

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