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Angst um den Job stresst auch IT-Experten in den USA

18.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die mögliche Verlagerung von Jobs ins billigere Ausland und die damit einhergehende Angst vor Arbeitslosigkeit verunsichert auch IT-Fachkräfte in den USA. Zwar gilt der US-amerikanische Arbeitsmarkt und die Arbeitnehmer in den USA generell als flexibler, doch die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz ist ebenfalls weit verbreitet. Eine von der Jobbörse Dice in Auftrag gegebene Studie ergab, dass 43 Prozent der darin befragten IT-Experten vor allem die Angst vor einem Jobverlust stresse. Ein Fünftel beklagte sich über die steigende Mehrarbeit, 15 Prozent beschwerten sich über geringe Aufstiegs- und Karriereperspektiven und 13 Prozent waren unzufrieden mit der Bezahlung. Die Autoren der Studie wunderten sich über die verunsicherten und ängstlichen IT-Mitarbeiter, denn die Zahl der arbeitslosen IT-ler sei gegenüber 2003, als noch 210.000 ohne Job waren, im letzten Jahr auf 146.000 zurück gegangen. Gleichzeitig seien im letzten Jahr die Gehälter wieder angestiegen. Doch die Angst um den eigenen Arbeitsplatz beeinflussen solche Zahlen anscheinend wenig, denn weiterhin denken Unternehmen in den USA über die Verlagerung von IT-Aufgaben in Niedriglohnländer wie Indien oder China nach. (iw)