Ohne Stammdaten geht nichts

Analysten warnen vor Vernachlässigung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Anzeige  Master-Data-Management bildet die Basis jeder Service-orientierten Architektur. Das ist das Fazit einer Studie des Marktforschers Aberdeen.

Allerdings haben nur 17 Prozent von rund 150 befragten IT-Entscheidern aus den USA und Europa ein Stammdaten-Management eingeführt. Und 28 Prozent planen diesen Schritt. Das geht aus der Analyse "Winning Master Data Management Strategies for 2008 - 2009" hervor.

Data-Management
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Foto: Aberdeen 2008

Laut Aberdeen stehen diese Ergebnisse im Widerspruch zu den Zielen, die CIOs an Business-Technologien knüpfen. So erwarten 39 Prozent mehr Effizienz, bessere Kommunikation (35 Prozent) und Standardisieren von Geschäftsprozessen (27 Prozent). Ohne zuverlässige, sichere und verfügbare Stammdaten seien diese Ziele nicht zu realisieren, so das Resümee der Marktforscher.