Ams.ERP schaut auf die Arbeitszeit

29.08.2006
Mit dem neuen Modul "Ams.Time" erweitert das in Kaarst beheimatete Softwarehaus Ams.hinrichs+müller die Lösung Ams.ERP. Anwender können so Maschinen- und Arbeitszeiten auftragsbezogen erfassen.

Der Hersteller wendet sich mit AMS.ERP (AMS steht für Auftrags-Management-System) an Unternehmen aus dem Maschinen-, Anlagen-, Stahl- und Metallbau, die Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung betreiben.

Eine Zeiterfassung pro Mitarbeiter und Auftrag beherrschte die Lösung bisher schon. Mit Ams.Time sei der Funktionsumfang jedoch deutlich erweitert worden. Beispielsweise könnten Anwender nun genauer zwischen Maschinenzeiten und Arbeitszeit des Werkers unterscheiden, was insbesondere bei langen Maschinenlaufzeiten und vergleichsweise kurzen Rüst- und Kontrollzeiten sinnvoll ist. Auf diese Weise lassen sich die entstehenden Kosten eines Auftrags anhand von Stunden- und Maschinensätzen realistischer kalkulieren.

Nutzer der Software sind in der Lage, Arbeitszeiten auf der Grundlage der im ERP-System angelegten Terminpläne, Auftragsstücklisten und Arbeitspläne zu buchen. Diese Zeitdaten lassen sich Kostenträgern wie Arbeitsgängen, Bauteilen, Baugruppen sowie dem gesamten Auftrag zuweisen. Die Stunden können zudem auftragsübergreifend ausgewertet werden. Davon profitierten Einzelfertiger, die so den durchschnittlichen Durchlauf eines Auftrags bestimmen können.

Inhalt dieses Artikels