Berliner Start-up

Amen sichert sich neues Kapital

28.03.2012
Ein halbes Jahr nach dem Start der Internet-Plattform Amen hat sich die Berliner Firma nach einem Bericht des Fachportals "deutsche startups" eine neue Kapitalspritze gesichert.
Die iPhone-App von Amen hat einiges dazugelernt.
Die iPhone-App von Amen hat einiges dazugelernt.
Foto: Amen

Demnach steuern die beiden Investmentfirmen Sunstone Capital und Slow Ventures eine Million Dollar bei. Zu den ersten Investoren mit insgesamt 2,9 Millionen Dollar gehörten unter anderen Index Ventures und der Hollywood-Star Ashton Kutcher.

Bei Amen können die Nutzer Meinungen zu allen möglichen Dingen in der Form äußern, dass diese als die beste oder die schlechteste Sache ihrer jeweiligen Kategorie bewertet werden. Die Amen-Software erzeugt daraus automatisch Hitlisten der Tops und Flops. "Amen verbindet die Einfachheit von Twitter und das Status-Update von Facebook mit dem menschlichen Grundbedürfnis auf Meinung", sagte Mitbegründer Felix Petersen beim Start im September vergangenen Jahres.

Nach großer Beachtung zum Start war es um das Projekt in den vergangenen Monaten ruhig geworden. Jetzt sollen neue Funktionen wie die Integration von Fotos, eine stärkere Verzahnung mit Facebook sowie die Erkennung von Musik für neue Anstöße sorgen. Die entsprechend erweiterte neue Version der Amen-App steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. (dpa/tc)