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AMD simuliert Pacifica

09.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Advanced Micro Devices (AMD) veröffentlicht heute die Software "SimNow", mit der Entwickler die kommende Virtualisierungstechnik "Pacifica" für die Prozessoren des Herstellers bereits simulieren können, bevor diese tatsächlich in die Hardware des "Opteron" und "Athlon 64" eingebaut wird. Dies soll in der ersten Jahreshälfte 2006 passieren. Durch die frühzeitige Veröffentlichung des Emulators möchte AMD sicher gehen, dass sich möglichst viele Developer und Softwareanbieter schon auf Pacifica einstellen können. SimNow ahmt dazu einen Single-Core-Athlon sowie einen Dual-Core-Opteron nach, der sich jeweils in mehrere virtuelle Maschinen aufteilen lässt.

Die Virtualisierung von x86-Prozessoren ist gegenwärtig noch die Domäne von Softwareanbietern wie VMware. Sowohl AMD als auch Intel wollen aber im kommenden Jahr ihre neuen Prozessoren auf Hardwareebene aufteilen. Damit sollen dann Anwendungen wie der parallele Betrieb mehrerer Betriebssysteme auf einem Server oder ein sicherer Bereich auf einem Arbeitsplatz-PC möglich werden, in dem Firmenanwendungen geschützt ablaufen können. (tc)