SWF

Amazon Web Services bekommt eine Workflow-Engine

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Amazon Web Services (AWS) hat zunächst in den USA den neuen Simple Workflow Service (SWF) gestartet.

Der Simple Workflow Service soll die Entwicklung verteilter Applikationen in der Amazon-Cloud erleichtern. Als mögliche Anwendungsgebiete nennt Amazon Web Services die Automatisierung von Geschäftsprozessen für Finanz- oder Versicherungs-Applikationen, komplexe analytische Software oder die Verwaltung von Cloud-Infrastrukturdiensten.

Entwickler können mit SWF die verschiedenen Verarbeitungsschritte in einer Anwendung als "Aufgaben" anlegen, die in verteilten Anwendungen die Arbeit erledigen. Die Workflow-Engine kümmert sich darum, dass diese Tasks zuverlässig und skalierbar abgearbeitet werden. SWF verwaltet dazu bei der Aufgabenausführung die Abhängigkeiten sowie Scheduling und Concurrency basierend auf der Anwendungslogik des Developers. Der Dienst speichert die Tasks, liefert sie an die Anwendungskomponenten aus, überwacht ihren Fortschritt und behält ihren letzten Status.

Verschiedene Anwender wie das Jet Propulsion Lab (JPL) der US-Weltraumbehörde NASA, Sage Bionetworks oder Rightscale setzen Amazon SWF bereits produktiv ein. Zunächst ist der neue Dienst allerdings nur in der AWS-Region US East (Virginia) verfügbar; er soll in den kommenden Monaten sukzessive in anderen Regionen ausgerollt werden. Mehr Informationen finden Interessierte unter www.aws.amazon.com/swf.