"Spot Instances"

Amazon versteigert jetzt EC2-Instanzen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Bei Amazon Web Services (AWS) kann man Rechenleistung in der Cloud jetzt auch im Auktionsmodell ersteigern.
Eine Spot Instance ist über die AWS-Management-Konsole leicht "beantragt".
Eine Spot Instance ist über die AWS-Management-Konsole leicht "beantragt".

Dieses neue Modell nennt sich "Spot Instances" - man teilt Amazon.com mit, was für eine EC2-Instanz genau man gern hätte und was man dafür zu zahlen bereit wäre. Der Cloud-Anbieter ermittelt aus Angebot und Nachfrage dann einen Spot-Preis und schaltet die Maschinen ein, deren Gebot auf oder über diesem liegt - und deaktiviert jene, die darunter fallen.

Das Konzept adressiert primär Anwender, die nicht zeitkritische Computing-Aufgaben in der Cloud erledigen und dabei Geld sparen wollen - die Ankündigung im AWS-Blog erläutert dies am Beispiel der Protein Engineering Group von Pfizer.

Interessenten können die historische Entwicklung der EC2-Spot-Preise über die API oder die AWS-Management-Konsole verfolgen und anhand dessen ihre Gebotsstrategie entwickeln.

Spot-Instanzen werden von der EC2-API, den EC2-Kommandozeilen-Tools sowie der AWS-Management-Konsole unterstützt. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, dem sei der Beitrag "Expandig the Cloud - Amazon EC2 Spot Instances" von Amazon-CTO Werner Vogels empfohlen.