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Amazon plant Rechnungsstellung für Dritte

21.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Online-Händler Amazon.com hat in einem Newsletter an Partner die Absicht enthüllt, sein Rechnungswesen per API (Programmierschnittstelle) künftig auch interessierten Dritten zur Verfügung zu stellen. Online-Käufer könnten so Waren auf anderen Sites über ihren Amazon-Account erwerben. Dies ist insbesondere für den US-Markt interessant, wo viele Menschen immer noch mit ihrem Scheckbuch bezahlen und Girokonten und Überweisungen längst nicht so verbreitet sind wie in Europa - von der Abwicklung von Online-Zahlungen lebt deswegen beispielsweise auch der von Ebay übernommene Marktführer Paypal derzeit noch recht einträglich. Amazon, das schon zahlreiche Funktionen seiner Backend-Systeme als Web-Services offen gelegt hat (inzwischen auch in Deutschland, Computerwoche online berichtete), verspricht sich von dem Bezahlsystem offenbar eine vergrößerte Reichweite und mehr Traffic für das eigene Angebot. (tc)