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Elektronikverkauf brummt

Amazon legt überzeugende Zahlen vor

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Dem guten Geschäft mit Elektronikprodukten und Handelsgütern jenseits des angestammten Buchgeschäfts verdankt Amazon.com ein ausgezeichnetes erstes Quartal 2010.

Amazon.com hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2010 einen um 46 Prozent gestiegenen Umsatz von 7,13 Milliarden Dollar verzeichnet. Ohne günstige Währungseinflüsse hätte das Wachstum bei 37 Prozent gelegten. Der Nettoertrag stieg um 68 Prozent auf 299 Millionen Dollar oder 66 Cent je Aktie. Im Vorjahr hatte der Online-Händler unterm Strich 177 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Verdient mit Elektronik und Handelsgütern mehr als mit Büchern und Musik: Jeff Bezos, Amazon-Gründer.
Verdient mit Elektronik und Handelsgütern mehr als mit Büchern und Musik: Jeff Bezos, Amazon-Gründer.

Amazons Highlights im abgelaufenen Jahresviertel war der Handel mit Elektronik und anderen Handelsgütern, der um 72 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar anstieg. Mit 3,43 Milliarden Dollar trug das Mediengeschäft (Bücher, Musik etc.) zu den Einnahmen bei - ein Plus von 26 Prozent.

Für das laufende zweite Quartal erwartet Amazon Einnahmen zwischen 6,1 und 6,7 Milliarden Dollar, was einem Wachstum in der Größenordnung von 31 bis 44 Prozent entsprechen würde. Der operative Gewinn soll sich zwischen 220 und 320 Millionen Dollar einpendeln. (hv)