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Zunächst in den USA

Amazon führt Kunstwährung "Coin" ein

14.05.2013
Der Online-Händler Amazon hat am Montag eine eigene virtuelle Währung eingeführt, mit der Kunden Apps und Spiele einkaufen können.
Die Amazon-Kunstwährung gibt es zunächst nur in den USA.
Die Amazon-Kunstwährung gibt es zunächst nur in den USA.
Foto: Amazon.com

Zum Start des bereits im Februar angekündigten Zahlungssystems teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer und Käufer des Tablet-Computers "Kindle Fire" kostenlos 500 Coins erhalte - im Gegenwert von insgesamt fünf US-Dollar (3,85 Euro). Mehr Coins kann man bei Gefallen bei Amazon kaufen. Eingeführt wird die Kunstwährung zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA.

Für die eigenen Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel, um Apps oder Angebote innerhalb einer App zu kaufen, erklärte Amazon in einer Pressemitteilung. Für die Entwickler von Kindle-Anwendungen sei das Zahlungssystem eine ergänzende Möglichkeit, um Reichweite und Downloads zu steigern. Der Erlös für die Anwendungen geht wie bisher zu 70 Prozent an den Anbieter und zu 30 Prozent an Amazon. Auch andere große Online-Plattformen wie Facebook (Credits) haben virtuelle Währungen eingeführt, um ihre Kunden noch enger an sich zu binden. (dpa/tc)