Lautsprecher mit Sprachassistent

Amazon Echo und Echo Dot ab sofort frei verfügbar

13.02.2017
Die Testphase ist beendet: Echo und Echo Dot sind ab sofort auch ohne Einladung in Deutschland und Österreich bei Amazon erhältlich. Verkauft werden die beiden Lautsprecher mit Sprachassistentin Alexa in zwei Farben-Varianten.

Amazon Echo und der kleinere Echo Dot sind ab sofort ohne Wartezeit bei Amazon erhältlich. Nachdem die smarten Lautsprecher mit der Sprachassistentin Alexa bislang nur auf Einladung zu bekommen waren, ist die Testphase beendet. Amazon Echo ist in den Farben Schwarz und Weiß zum Preis von 180 Euro zu haben und wird auf Wunsch über Amazon Prime geliefert. Der kleinere Amazon Echo Dot ist ebenfalls in Schwarz und Weiß verfügbar und kostet 60 Euro. Auch hier genießen Prime-Kunden den Vorzug einer schnellen Lieferung.

Amazon Echo und Echo Dot (Bild) sind ab sofort ohne Wartezeit erhältlich.
Amazon Echo und Echo Dot (Bild) sind ab sofort ohne Wartezeit erhältlich.
Foto: Amazon

In unserem ersten Test von Amazon Echo konnte der schicke Zylinder noch nicht vollständig überzeugen. Zwar funktioniert die eigentliche Spracherkennung schon ziemlich gut, doch Alexa muss noch mehr Verständnis für Zusammenhänge und die tatsächlichen Wünsche der Fragesteller entwickeln.

Amazon Echo ist eine Steuer- und Medienzentrale für das Smart Home. Der darauf befindliche Sprachassistent Alexa kann auf Kommando Fragen beantworten, Musik abspielen oder auch Einkaufslisten für den späteren Einkauf bei Amazon erstellen. Die Sprachassistentin versteht jedoch nicht nur einfache Sprachkommandos, sondern erlaubt richtige Interaktion und steuert verbundene Geräte wie Lampen oder Thermostate den Befehlen entsprechend. Dafür hat der zylinderförmige Lautsprecher neben Subwoofer und Hochtonlautsprecher noch sieben Mikrofone, zwei Hardware-Tasten und einen LED-Ring an Bord.

Der Echo Dot ist eine kleinere Variante von Amazon Echo, mit den gleichen Funktionen. Der kleine Assistent ähnelt in Form und Größe einem Eishockey-Puck, bei dem Nutzer auf Knöpfe statt auf ein Drehrad für die Lautstärke zurückgreifen müssen. Zudem besitzt der Dot einen kleinen, leiseren Lautsprecher - anders als der größere Echo aber auch einen Klinkeneingang für den Anschluss zusätzlicher Lautsprecher oder der heimischen Anlage.

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Bernd Hagemann

Na endlich! Darauf hatte die Stasi gewartet und konnte dieses kleine Spielzeug nicht mehr zum Einsatz bringen. Das wird denen echt leid tun! Aber keine Angst: NSA, BND und alle anderen Geheimdienste werden sich sehr freuen, wenn wir unsere Wohnungen selbst verwanzen. Die sparen richtig viel Geld, müssen nicht mehr in Häuser und Wohnungen einbrechen und illegale Abhörmaßnahmen gehören dann auch der Vergangenheit an (Schließlich haben wir die Wanzen selbst installiert.)

Ganz ehrlich? Wie doof muss man eigentlich sein, sich solchen Mist in die Wohnung zu stellen? Jedes Seminar, jede Meldung zu IT-Security ist damit so überflüssig wie ein Kropf. Wir haben uns freiwillig ins Datenbett der Konzerne und Geheimdienste gelegt. Da sollte sich dann niemand mehr wundern, wenn die auch ihren Job machen.
Ich glaube, ich kauf mir wieder eine mechanische Schreibmaschine. . .

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