RDS und mehr

Amazon.com erweitert sein AWS-Portfolio

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Amazon.com hat im AWS-Blog (Amazon Web Services) verschiedene Neuerungen für sein Cloud-Portfolio vorgestellt.

Dabei wäre zuvorderst wohl der neue "Amazon Relational Database Service", kurz "Amazon RDS" zu nennen, der AWS-typisch zunächst als Beta startet. Kunden können mit RDS in wenigen Schritten (über die Kommandozeile oder API) MySQL-5.1-Datenbanken in der Cloud erzeugen und verwalten. RDS ergänzt somit das bisherige AWS-Datenbankangebot "Amazon SimpleDB" um eine vollwertige relationale Lösung.

Unter anderem für RDS-Datenbanken bietet Amazon.com nun auch virtuelle EC2-Server mit besonders viel Arbeitsspeicher an. Die Variante "Double Extra Large" bietet 34,2 Gigabyte Speicher und 13 ECU Rechenleistung verteilt auf vier virtuelle Prozessorkerne (ein ECU entspricht der Leistung eines Opteron/Xeon aus dem Jahr 2007 mit 1 bis 1,2 Gigahertz Takt); bei "Quadruple Extra Large" sind es sogar 68,4 GB Hauptspeicher und 26 ECU Prozessor-Power. Beides sind 64-Bit-Plattformen.

Last, but not least hat Amazon die Preise einiger EC2-Instanzen mit Wirkung zum 1. November reduziert - gegenüber dem bisherigen Pricing bedeutet dies für virtuelle Linux-Maschinen beispielsweise eine Preissenkung um bis zu 15 Prozent.