Zwei Boards über 64-Bit-Bus verbunden

ALR kündigt SMP-Server mit sechs Pentium-CPUs an

28.02.1997

Das System "ALR Revolution 6X6" arbeitet mit zwei Prozessorkarten, auf denen jeweils drei Pentium-Pro-CPUs mit 200 Megahertz Taktfrequenz sitzen. Jede Platine besitzt einen unabhängigen SMP-Bus. Die Verbindung zwischen den Boards stellt ein 64-Bit-Parity-SMP-Bus her.

Für die gleichberechtigte Aufteilung der Prozessorzugriffe auf das Bussystem verwendet der Hersteller die Software "Dynamic Orchestration". Im Vergleich zu einem Vierprozessor-Rechner soll der ALR-Server bis zu 43 Prozent mehr Rechenleistung bieten.

Zur Standardausstattung gehört unter anderem das Management-System "ALR Informanager", das über 30 Sensoren wichtige Rechnerkomponenten überwacht. Die Software unterstützt auch eine remote gesteuerte Software-Überwachung. Bestandteil des Informanagers ist außerdem ein Prozessorschutz- und Recovery-System, das den Rechner im Schadensfall automatisch herunterfährt, den defekten Prozessor abschaltet und das System rebootet.

Für die Ausrüstung mit Massenspeicher bietet der Rechner vierzehn Einschübe. Über zwei Erweiterungseinheiten können Administratoren die Speicherkapazität bis auf maximal 300 GB ausbauen. Der ALR-Server läuft unter den SMP-Versionen der Betriebssysteme Windows NT, Novell Netware, OS/2, SCO-Unix, Sun Solaris und Unixware.