Canon, HP, Samsung, Xerox

Allianz für einfacheres mobiles Drucken

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Vier Schwergewichte der Druckerbranche wollen Anwendern das Drucken von mobilen Geräten aus erleichtern.

Zu diesem Zweck haben sie die Mopria Alliance als gemeinnützige Organisation gegründet. Die Mopria Alliance soll Gerätehersteller, Softwareentwickler und die Druckindustrie an einen Tisch bringen mit dem Ziel, einen einheitlichen Standard für mobiles Drucken zu entwickeln.

Der soll tunlichst herstellerunabhängig (kein Herunterladen unterschiedlicher Treiber mehr), einfach zu bedienen und erkennbar sein (über Marke und Symbol). Der ausgewählte und ab sofort verfügbare Standard solle gezielt weiterentwickelt und über eine offene Entwicklungsumgebung sowie entsprechende Werkzeuge für Anwendungsentwickler unterstützt werden, heißt es in der Ankündigung (PDF-Link).

Demnächst sollen bereits erste Apps erscheinen, die auf dem Mopria-Standard basieren. Dazu gehören Apps von Adobe und Hewlett-Packard (HP) sowie "Papyrus" und "Diptic".

Die Mitgliedschaft in der Mopria Alliance ist für App-Entwickler kostenlos; für den Zugriff auf das SDK und die APIS müssen sie nur die Lizenzvereinbarung unter www.mopria.org unterschreiben.

"Von den einheitlichen Standards, den zertifizierten Produkten und der neuen Interoperabilität zwischen den Geräten verschiedener Hersteller werden die Nutzer in Zukunft enorm profitieren", glaube Dinesh Srirangpatna, Analyst bei der Marktforschungsfirma IDC. Es sei sehr erfreulich, dass sich die Druckindustrie den Herausforderungen eines rapide wachsenden Marktes für mobiles Drucken stelle und übergreifende Standards für mobile Endgeräte, Drucker und mobile Betriebssysteme entwickele.