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Allerhand Neues aus Neuss

04.10.2001
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einen ganzen Packen Neuigkeiten präsentiert heute Toshiba - zwei neue Notebook-Linien, einen Pocket-PC-2002-Handheld sowie einen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen interessanten Appliance-Server.

Fangen wir mit letzterem an: Den "Magnia SG20" preist der Hersteller als "Solution-in-a-box". Er soll mit möglichst wenig Aufwand die Einrichtung eines kleinen LANs ermöglichen. Dazu bietet das Gerät ein Ethernet-Hub mit acht Ports. Einer davon ist ein so genannter Public Port für die Anbindung ans Inter- oder Intranet, an die restlichen lassen sich PCs, Macs oder Drucker anschließen. Das simplifizierte Betriebssystem auf Basis von Red Hat Linux bietet neben Datei- und Druckdiensten auch eine Firewall, Backup-Dienste für die angeschlossenen Clients sowie einen E-Mail-Server. Der SG20 vernetzt auf Wunsch übrigens auch kabellos. Dazu verfügt er über einen PC-Kartensteckplatz (in diesem Falle für eine Wireless-LAN-Karte). Der mit einem 533 Megahertz schnellen Celeron bestückte Appliance Server mit IDE-Raid (Levels 0, 1, 10) ist ab knapp 4000 Mark erhältlich.

Über die beiden neuen Notebook-Linien hatten wir bereits anlässlich des US-Launchs kurz berichtet. Die "Tecra 9000", als langlebige Plattform fürs Projektgeschäft positioniert, arbeitet mit mobilen Pentium-III-Prozessoren bis 1,2 Gigahertz Taktfrequenz ist mit bis zu 30 GB Plattenkapazität und 1024 MB Hauptspeicher erhältlich. Eine Einstiegskonfiguration mit 933-Megahertz-CPU, 128 MB RAM, 14,1-Zoll-TFT-Display, 20-GB-Platte und CD-Laufwerk kostet gut 7800 Mark.

Deutlich kompakter und leichter (1,7 Kilogramm, Tecra 9000: 2,1 Kilogramm) fällt die neue "Portégé-4000"-Linie aus, die zunächst mit einem 750 Megahertz schnellen Pentium III bestückt ist. Eine Konfiguration mit 128 MB RAM, 20-GB-Platte und 12,1-Zoll-Display schlägt mit gut 7400 Mark zu Buche. Sowohl Tecra 9000 als auch Portégé 4000 sind ab Werk mit Wireless LAN und Bluetooth ausgerüstet. Infrarot, Ethernet und Modem sind ebenfalls bei allen Modellen mit an Bord. Neu ist auch, dass beide Gerätelinien - denen die Designer schicke Magnesium-Gehäuse spendiert haben - identische Dockingstationen und "Selectbay"-Zusatzhardware nutzen.

Weniger Worte zu verlieren gibt es zum "Pocket PC e570", in Japan bereits seit Monaten als "Genio" erhältlich (Computerwoche online berichtete). Dieser sieht halt aus wie alle anderen Pocket PCs auch. Herausragendes Feature sind zwei Steckplätze für Secure-Digital- (SD) und Compact-Flash-Karten, die unter anderem drahtlose Vernetzung mittels IEEE 802.11b (Wireless LAN) oder Bluetooth ermöglichen. Der e570 ist ab November für knapp 1500 Mark zu haben.