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Aktuelle Unternehmensergebnisse

15.04.1999
AMD, Iona, Dr. Materna, Rambus, Time Warner

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Wie erwartet mußte Advanced Micro Devices (AMD) im ersten Quartal 1999 schwere Verluste hinnehmen. Der Prozessorhersteller, der in den vergangenen Monaten bereits drei Gewinnwarnungen ausgesprochen hatte (CW-Infonet berichtete), meldete ein Minus von 128,4 Millionen Dollar oder 88 Cent pro Aktie. Mit 15 Millionen Dollar oder sieben Cent pro Aktie fallen dabei Gebühren für die Entlassung von Mitarbeitern ins Gewicht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Verluste bei 62,7 Millionen Dollar oder 44 Cent pro Aktie. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 631,6 Millionen Dollar.

Der irische Middleware-Spezialist Iona Technologies meldete für das erste Quartal 1999 Nettoverluste von 447 000 Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Hersteller noch Nettogewinne von zwei Millionen Dollar verbuchen. Der Umsatz stieg um 20,3 Prozent auf 21,2 Millionen Dollar.

Das Dortmunder Softwarehaus Dr. Materna GmbH gab die Ergebnisse des Geschäftsjahres 1998 bekannt. Der Umsatz stieg demnach um 23 Prozent auf 148 Millionen Mark. Nähere Informationen zu Gewinn oder Verlust veröffentlichte das Unternehmen nicht.

Der Chipdesigner Rambus meldete für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 1998/99 einen Umsatz von 9,9 Millionen Dollar. Das entspricht einem Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn lag bei acht Cent pro Aktie (Vorjahr: sieben Cent).

Der Mediengigant Time Warner überraschte mit guten Ergebnissen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 1999. Die Nettoerlöse lagen bei 138 Millionen Dollar oder zehn Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 62 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie hinnehmen müssen. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar.