"Operation Blackfin"

Aktionswoche gegen Cyber-Kriminalität

09.11.2015
Wie kann man sich im Internet gegen den Diebstahl digitaler Identitäten schützen? Was tun gegen betrügerische Phishing-Mails? Wie gehe ich verantwortlich mit meinen Daten um? Das Bundeskriminalamt beantwortet solche Fragen in einer Aktionswoche.
Foto: fotolia.com/Kobes

Mit der wachsenden Digitalisierung wächst bekanntlich auch die Gefahr von Cyber-Angriffen für alle Nutzer. In einer Aktionswoche wollen deshalb das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Aufklärungskampagne starten. Dabei sollen verschiedene Möglichkeiten der Prävention vorgestellt werden. Die Aktion ist Teil der Kampagne "Operation Blackfin", an der sich Europol und neben Deutschland noch acht weitere Staaten beteiligen.

BKA und BSI arbeiten in der Aktionswoche (vom 9. bis 14. November) mit den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin und Sachsen zusammen. Als zentrale Anlaufstelle soll die Homepage des BKA dienen. Dort sollen sich Nutzer über verschiedene Angriffsmöglichkeiten informieren und umfangreiche Tipps für ein sicheres Verhalten im Netz abholen können.

Das BKA will unter anderem darüber aufklären, wie sich Nutzer gegen den Diebstahl ihrer digitalen Identität schützen und sich gegen betrügerische Phishing-Mails wappnen können. Auch wie man verantwortlich mit seinen Daten umgeht, will das Kriminalamt erklären. Auf der Homepage sollen Interessierte allgemeine Informationen, statistisches Material sowie erklärende Podcasts zu den Gefahren finden. Außerdem steuert Europol ein Video bei, das für potenzielle Angriffe sensibilisieren soll.

Die "Operation Blackfin" hat die britische National Crime Agency (NCA) organisiert. Neben Europol und Deutschland nehmen Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kolumbien, die Niederlande, Spanien und die USA teil. (dpa/mb)