aka-aki: Sozialnetzwerk für die Straße per Bluetooth-Handy

27.03.2008
Das Sozialnetzwerk aka-aki beendet seinen Betatest und öffnet sich für neue Nutzer. Anders als by MySpace, XING und Facebook muss man nicht am Computer sitzen, um neue Leute kennen zu lernen. aka-aki alarmiert per Bluetooth, wenn ein Gleichgesinnter in der Nähe ist, damit man ihn sofort ansprechen kann.

Die Berliner Handy-Community aka-aki beendet ihren geschlossenen Betatest mit 2.000 Freunden und Freundesfreunden und geht offiziell an den Start. Ab 2. April kann sich jeder auf aka-aki.com anmelden und das soziale Netzwerk auf der Straße ausprobieren. Denn anders als bei MySpace, XING und Facebook muss man nicht zu Hause am Computer sitzen, um neue Leute mit den gleichen Interessen kennen zu lernen. Stattdessen gibt das Java-Mobiltelefon automatisch ein Signal, wenn ein anderer Nutzer von aka-aki mit einem passenden Profil in der Nähe ist.

Der Service basiert auf Bluetooth und funktioniert nur in einem Umkreis von 20 Metern. "In Großstädten ist es oft schwierig, mit Leuten in Kontakt zu kommen", erklärt der Gründer Gabriel Yoran. Das Problem löst er, indem die Nutzer bei aka-aki Interessenprofile anlegen. Eine Software auf dem Handy erfasst kontinuierlich alle Bluetooth-Kennungen im Umkreis und sendet sie per UMTS oder GPRS an den Server. Falls die Kennung eines Mitglieds von aka-aki dabei ist, bekommt man sein Profil mit Foto eingeblendet. "Dadurch findet man Leute mit gleichen Interessen, die man früher nie entdeckt hätte", sagt der 30-jährige Yoran, der schon mit 18 die Sicherheitssoftwarefirma Steganos gegründet hatte. "Wenn man in Berlin eine Viertelstunde S-Bahn fährt, kommt man schnell auf 80 Bluetooth-Kontakte".

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