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Aibo ERS-220: Sony kommt weiter auf den Hund

08.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony hat mit dem Aibo "ERS-220" den jüngsten Zuwachs seiner Haustier-Roboterfamilie vorgestellt. Im Gegensatz zu seinen rundlicheren letzten Geschwistern kommt der neue Hund deutlich technischer und aggressiver designt daher. 21 LEDs blinken an seinem Kopf. Interessanterweise ist er mit 16 Freiheitsgraden (= Gelenken) aber weniger beweglich als seine Vorgänger, die zum Beispiel mit den Ohren wackeln konnten. Dafür wurde die "Betriebssystem"-Software aufpoliert: Der ERS-220 versteht nun 75 Wörter (zuvor: 50) und kann bessere JPEG-Fotos schießen. Mittels Erweiterungsprogrammen lassen sich die Geräusche ändern, die der Roboterhund beim Laufen macht ("Aibo Step") sowie zusätzliche "Emotionen" einbauen ("Aibo Boost"). Der ERS-220 ist in den USA bereits erhältlich und kostet 1500 Dollar. Für Besitzer des Vorgängermodells "ERS-210" soll es ein

"Update-Kit" geben, das den alten in einen neuen Aibo verwandelt.