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Agilent macht etwas mehr Umsatz und weniger Verlust

20.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der von HP abgespaltene Test- und Messgerätehersteller Agilent Technologies hat für sein abgeschlossenes zweites Fiskalquartal einen Nettoverlust von 146 Millionen Dollar oder 31 Cent pro Aktie ausgewiesen im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 253 Millionen Dollar oder 55 Cent je Anteilschein ein Jahr zuvor. Abzüglich Einmaleffekten betrug das Proforma-Minus aktuell 15 Cent pro Aktie und entsprach damit der Erwartung der von Thomson First Call befragten Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Proforma-Verlust 24 Cent je Anteilschein betragen.

Den Quartalsumsatz steigerte Agilent nach 1,46 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres um weniger als ein Prozent auf 1,47 Milliarden Dollar. Der Auftragseingang für Halbleiter-Testequipment zog im Laufe des Quartals merklich an und erreichte nach Angaben des in Palo Alto, Kalifornien, ansässigen Unternehmens den höchsten Stand seit zwei Jahren. Unter anderem durch die Entlassung von 2500 Mitarbeitern gelang es Agilent, im abgeschlossenen Quartal seine Kosten um 35 Millionen Dollar zu reduzieren.

Für das laufende dritte Fiskalquartal erwartet das Unternehmen Einnahmen zwischen 1,45 und 1,55 Milliarden Dollar. Das Proforma-Ergebnis soll zwischen minus zehn Cent und Break-even pro Aktie liegen. (tc)