Auslandsgeschäft

Adobe steigert Quartalsgewinn um 41 Prozent

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Adobe Systems hat im zweiten Fiskalquartal insbesondere von seinem starken Auslandsgeschäft profitiert und damit der Wirtschaftskrise in den USA und dem schwachen Dollar getrotzt.

Das Unternehmen wies für den Berichtszeitraum einen Nettogewinn von 215 Millionen Dollar oder 40 Cent pro Aktie aus, ein Plus von 41 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit. Im zweiten Quartal 2007 hatte Adobe 153 Millionen Dollar oder 25 Cent je Anteilschein verdient. Abzüglich Sonderkosten für Aktienvergütung und Akquisitionen stieg der Pro-forma-Gewinn im Jahresvergleich von 37 auf 50 Cent.

Die von Thomson Reuters befragten Wall-Street-Analysten hatten im Mittel 46 Cent Pro-forma-Gewinn pro Aktie und 880 Millionen Dollar Umsatz erwartet. Die Einnahmen von Adobe für das Q2 betrugen 887 Millionen Dollar nach 746 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Für das dritte Quartal erwartet der Softwarekonzern, der unter anderem die PDF-Software "Acrobat" und die "Creative Suite 3" (CS3) mit dem Bildbearbeitungsklassiker "Photoshop" und der Internet-Mediensoftware "Flash" offeriert, nun 45 bis 47 Cent pro Aktie Gewinn sowie Erlöse von 855 bis 885 Millionen Dollar. Im nachbörslichen Handel gab das Adobe-Papier um 2,3 Prozent auf 41,85 Dollar nach.