Q4 und FY 2011

Adobe meldet Rekordumsatz

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Adobe Systems hat gestern Abend seine Zahlen zum abgeschlossenen vierten Quartal und Geschäftsjahr vorgelegt.
Den Adobe-Klassiker Photoshop gibt es jetzt auch als "Touch"-Variante für Android-Tablets.
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Der Umsatz für das am 2. Dezember beendete Q4 betrug 1,15 Milliarden Dollar und lag damit über Adobes eigener Prognose (1,08 Milliarden bis 1,13 Milliarden Dollar) sowie um 14 Prozent über den Einnahmen der vergleichbaren Vorjahreszeit. Unterm Strich sieht das Quartal indes weniger erfreulich aus: Der Nettogewinn ging auf 173,7 Millionen Dollar oder 35 Cent pro Aktie zurück von 268,9 Millionen Dollar oder 53 Cent EPS im Vorjahreszeitraum. Der Deferred Revenue wuchs um 47,6 Millionen auf 531,7 Millionen Dollar an, der operative Cash Flow belief sich auf 496,8 Millionen Dollar.

Für das Gesamtjahr steigerte der in San Jose ansässige Konzern die Erlöse von 3,8 Milliarden Dollar im Vorjahr um elf (eigen Prognose vorher: zehn) Prozent auf 4,22 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich von 774,7 Millionen Dollar oder 1,49 Dollar EPS auf 832,8 Millionen Dollar oder 1,67 Dollar je Anteilschein. Adobe generierte über das Jahr hinweg 1,5 Milliarden Dollar Cash Flow. Barmittel und kurzfristige Anlagen summierten sich zum Stichtag auf 2,91 (2,47) Milliarden Dollar.

"Die Rekordergebnisse im vierten Quartal und Fiskaljahr 2011 sind das Ergebnis starker Performance in unseren Geschäftsfeldern Digital Media und Digital Marketing", kommentiert President und CEO Shantanu Narayen. "Wir wollen in diesen beiden großen Bereichen Marktführer sein, was weiterhin starkes Umsatz- und Gewinnwachstum treiben sollte." Für das laufende erste Quartal 2012 erwartet Adobe Einnahmen von 1,025 bis 1,075 Milliarden Dollar sowie 37 bis 43 Cent Gewinn pro Aktie. Für das Gesamtjahr soll der Umsatz um vier bis sechs Prozent steigen und unterm Strich ein EPS von 1,70 bis 1,83 Dollar erbringen.