2,5-Zoll-SSD im Vergleichstest

ADATA S511

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Lesen Sie in unserem Test, ob die ADATA S511 das Potential hat, den Platzhirschen im 2,5-Zoll-SSD-Segment das Fürchten zu lehren.

Wer denkt, dass man für qualitativ hochwertige Solid State Discs zwangsläufig auf einen der großen Hersteller zurückgreifen müsste, irrt. Schon die Eckdaten der ADATA S511 SSD klingen vielversprechend und erinnern stark an die Topmodelle der großen SSD-Hersteller, wie die Corsair Force GT oder auch die Vertex 3 von OCZ. So wird der SandForce SF-2281 Solid State Disc-Controller über SATA 6 GB/s angesteuert. Die S511 ist wahlweise mit 60, 120, 240 oder 480 Gigabyte Speicher verfügbar. In unserem 240GB-Testexemplar waren 16 Micron 29F16B08CAME MLC-NANDs verbaut.

Wie in der 2,5-Zoll Solid State Disc-Klasse mit SF-2281 und SATA-Schnittstelle gängig, wird auch von der ADATA S511 der TRIM-Befehl unterstützt. Die Geschwindigkeit bei Schreibzugriffe wird dank ATA-Kommando erhöht. Bei der MTBF (mittleren Betriebsdauer zwischen Ausfällen, sprich Lebensdauer) werden von ADATA für die S511 1000000 Stunden angesetzt. Üblich sind hier inzwischen eigentlich 2000000 Stunden.

Die gestestete 240GB S511 ist zu Straßenpreisen von ca. 420 Euro zu haben. Für das 60GB-Modell sind ca. 115 Euro zu zahlen, für das 120GB-Modell ca. 200 Euro und für das Spitzenmodell mit 480GB 1100Euro. (Preise Stand September 2011)