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ACS startet Aktienrückkauf

27.01.2006
Bis zu 45 Prozent seiner Papiere will der Outsourcing-Anbieter ersteigern.

Afiliated Computer Services (ACS) hat angekündigt, 55,5 Millionen Aktien im Wert von 3,5 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Der IT-Serviceanbieter wird bis zu 45 Prozent seiner Papiere, die für 56 bis 62 Dollar pro Aktie ausgegeben wurden, im Rahmen einer Dutch Auction ersteigern. Gemeint ist eine Auktion, bei der der Preis so lange erniedrigt wird, bis sich ein Käufer findet.

Nach den Worten von Firmenchef Mark King ist das texanische Unternehmen unterbewertet. Dies sei ihm bei dem Übernahmeversuch durch eine Investmentgruppe schlagartig klar geworden. Das Konsortium aus diversen Private-Equity-Firmen hatte ACS mit 7,5 Milliarden Dollar oder 62 bis 65 Dollar je Aktie bewertet. Die Verhandlungen waren vergangene Woche überraschend und ohne Angabe von Gründen beendet worden.

ACS hat außerdem die Zahlen für sein zweites, Ende Dezember abgelaufenes Geschäftsquartal veröffentlicht. Demnach konnte der Outsourcing-Spezialist seinen Nettogewinn um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 103,2 Millionen Dollar steigern. Der Quartalsumsatz kletterte im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar. (sp)