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Acer: Vista-Nachfrage ist unter Plan

14.06.2007
Der taiwanische PC-Hersteller fällt nicht durch Zurückhaltung auf: Sein Vormarsch im PC-Markt soll auch 2007 fortgesetzt werden. Allerdings wachsen die Bäume nicht mehr in den Himmel. Schuld sei Windows Vista.

Der taiwanische Computerhersteller Acer plant, im laufenden Jahr die Zahl der verkauften PCs um 30 bis 40 Prozent zu steigern. Im Jahr 2006 verkaufte das Unternehmen rund 14 Millionen Rechner, etwa 39 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Steigerung um 30 bis 40 Prozent klingt nicht schlecht, zumindest verglichen mit den klassischen PC-Anbietern. Jedoch hatte Acer zuvor verkündet, eine Steigerung um mehr als 40 Prozent sei 2007 leicht möglich.

Chairman J.T. Wang begründete am Rande der Hauptversammlung des Konzerns die gekappten Prognosen mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Vista. Dessen Effekt auf den PC-Absatz sei bis dato geringer ausgefallen als erwartet. "Es wird länger dauern, bis die Kunden Vista annehmen", so Wang. Dennoch sei er optimistisch, was die Steigerung der Stückzahlen betreffe. Acer hatte im ersten Quartal des Jahres mit einem Stückzahlenwachstum von 46 Prozent Lenovo vom dritten Rang des weltweiten PC-Marktes verdrängt. (ajf)