Ultrabook mit Spiele-Power?

Acer Aspire Timeline Ultra M3-581TG im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Acer verspricht mit dem Aspire Timeline Ultra M3 ein Ultrabook mit Spiele-Power. Der Test zeigt: Das ist nicht gelogen - und stimmt trotzdem nicht ganz.
Foto: Acer

Beim Stichwort Ultrabook denken Sie wahrscheinlich sofort an super-dünne Leichtgewichte, die sich Apples Macbook Air zum Vorbild nehmen. Das Acer Aspire Timeline Ultra M3 hält da nicht mit, denn es besitzt ein 15,6 Zoll großes Display. Damit kann es nicht so flach und leicht wie die 13,3-Zoll-Ultrabooks sein. Aber es bringt im Gegensatz zu den Flunder-Laptops einen DVD-Brenner mit und eine spieletaugliche Grafikkarte, nämlich die Nvidia Geforce GT 640M. Und mit seiner Bauhöhe zwischen 20 (vorne) bis 21 Millimeter (hinten) hält es nicht nur die Intel-Vorgaben für Ultrabooks ein, sondern ist auch deutlich schmaler als die üblichen 15,6-Zoll-Laptops, die zwischen drei und vier Zentimeter dick sind. Einen Nachteil teilt sich das Timeline Ultra M3 aber mit dünneren Ultrabooks: Der Akku lässt sich nicht vom Käufer wechseln.

Das Acer-Ultrabook ist solide verarbeitet, sieht aber nicht besonders edel aus. Der Deckel ist aus Aluminium gefertigt, er lässt trotzdem ebenso wie das Gehäuse bei Druck ein leises Knarzen hören. Trotz matter Oberfläche sind Fingerabdrücke auf dem Gehäuse deutlich zu sehen. Der Display-Deckel lässt sich angenehm weit öffnen. Die Scharniere halten den Bildschirm aber nicht stabil in Position - das nervt bei unruhigen Bus- oder Zugfahrten. Gewöhnungsbedürftig: Der Einschaltknopf sitzt vorne am Gehäuse. Positionieren Sie das Notebook zum Arbeiten auf den Oberschenkeln kommt es vor, dass Sie ihn ungewollt berühren und damit das Timeline in den Standby schicken.