Ultrabook

Acer Aspire S3 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
1000 Euro oder mehr kosten die meisten Ultrabooks. Acer macht’s ein bisschen billiger. Das günstigste Modell des Acer Aspire S3 kostet nur 800 Euro. Allerdings dreht Acer dafür an einigen Stellen heftig an der Sparschraube.
Foto: Acer

Anders als das Zenbook von Asus besteht das Gehäuse des Aspire S3 laut Acer aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Das metallisch-kalte Gefühl, das typisch für ein Alu-Gehäuse ist, spüren Sie nur am Display-Deckel. Die Handballenablage und die Gehäuseunterseite fühlen sich dagegen nach Kunststoff an. Das gesamte Gehäuse hat Acer aber sehr solide und vollkommen knarzfrei verarbeitet. Der Einschaltknopf und die Schnittstellen auf der Rückseite sitzen in einer schwarzen gummierten Kunststoffleiste zwischen Tastatur und Bildschirm: Damit lockert Acer das Design des Aspire S3 optisch auf, allerdings wirkt das Gehäuse dadurch weniger wertig als die aus einem Guss gefertigten Hüllen des Asus Zenbook oder des Apple Macbook Air.

Anders als bei diesen beiden Voll-Alu-Notebooks hebt sich das Gehäuse des Aspire S3 immer etwas mit an, wenn Sie den Ultrabook-Deckel mit einer Hand öffnen, und plumpst dann auf den Tisch zurück. Der Bildschirm lässt sich sehr weit öffnen, dann steht das Notebook aber nicht mehr stabil, sondern kippelt schon bei leichter Berührung des Deckels nach hinten.