Tipp für Microsofts Datenbankprogramm

Access: Änderungshistorie protokollieren

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Bei vielen Anwendungsfällen kann es sich als hilfreich erweisen, den Verlauf von Eintragungen in einer Datenbank exakt zu kennen. Zu diesem Zweck bietet Access für bestimmte Felder sogar eine automatische Funktion. Diese allerdings ist nicht intuitiv zu finden und muss erst aktiviert werden.

Lösung: Access kann den Verlauf für Felder mit dem Datentyp Langer Text (Access 2013) bzw. Memo (ältere Access-Versionen) nachverfolgen. Um dieses Feature einzuschalten, rufen Sie in der Entwurfsansicht der Tabelle die Feldeigenschaften auf. Nun wechseln Sie zur Registerkarte Allgemein, klicken in die Zeile Nur anfügen und legen die Option Ja fest. Ab jetzt schreibt Access alle durchgeführten Änderungen mit.

Historie: Für Felder des Typs "Langer Text" bzw. "Memo" protokolliert Access auf Wunsch alle Änderungen fein säuberlich.
Historie: Für Felder des Typs "Langer Text" bzw. "Memo" protokolliert Access auf Wunsch alle Änderungen fein säuberlich.

Um die Eintragungen anzuzeigen, klicken Sie in der Datenblattansicht mit der rechten Maustaste auf das Feld, für das Sie die Beobachtung eingerichtet haben, und wählen anschließend aus dem Kontextmenü den Befehl Spaltenverlauf anzeigen. Jede vorgenommene Anpassung ist in einer eigenen Zeile mit Datum und Uhrzeit aufgeführt.

Produkte: Der Trick funktioniert mit Microsoft Access ab Version 2007. (mje)