Absatzrekord bei Sony Ericsson - 100 Millionen Handys in 2007

16.01.2008
Sony Ericsson erzielte im Gesamtjahr 2007 einen neuen Absatzrekord. Mehr als 100 Millionen Handys verkaufte der japanisch-schwedische Hersteller, allein im 4. Quartal gingen 30,8 Millionen Geräte über die Ladentische. Sinkende Verkaufspreise wirkten sich jedoch negativ auf die Finanzen aus.

Am Dienstag veröffentlichte Samsung seine Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2007, heute meldet sich Sony Ericsson zu Wort. Während sich die Absatzzahlen im vergangenen Jahr äußerst positiv entwickelten und mit 100 Millionen Geräten in 2007 ein neuer Verkaufsrekord verzeichnet wurde, verzeichnete der japanisch-schwedische Hersteller auch bei der finanziellen Entwicklung ein gutes Wachstum. Sinkende Verkaufspreise wirkten sich allerdings negativ auf die Gewinne aus.

Die Einnahmen in Höhe von 3,771 Milliarden Euro lagen im 4. Quartal zwar knapp hinter dem Vorjahreszeitraum (3,782 Milliarden Euro), im Gesamtjahr 2007 verdiente das Unternehmen mit 12,916 Milliarden Euro dafür rund 1,96 Milliarden Euro mehr, als ein Jahr zuvor. Beim Gewinn zeigt sich ein vergleichbares Bild: Während die Überschüsse in Q4 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 74 auf 373 Millionen Euro fielen, stiegen sie 2007 verglichen zum Vorjahr um 117 Millionen auf 1,114 Milliarden Euro.

Der Gewinnrückgang im 4. Quartal 2007 begründet sich in den sinkenden Verkaufspreisen, die Sony Ericsson mit seinen Endgeräten erzielt. Lag der durchschnittliche Verkaufspreis im Gesamtjahr 2006 noch bei 146 Euro, sank er innerhalb eines Jahres auf 125 Euro. Die Absatzzahlen gaben Grund zur Freude: insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 103,4 Millionen Handys von Sony Ericsson verkauft, 2006 waren es noch 74,8 Millionen. Allein in den Monaten von Oktober bis Dezember 2007 gingen 30,8 Millionen Handys über die Ladentische.

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