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Finalfolder

Ab damit in die zentrale Cloud-Ablage

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Zwei frühere Vorstände von 1&1 haben mit "Finalfolder" eine einfache Lösung entwickelt, um E-Mails und Dateien statt auf dem eigenen PC einfach im Netz abzulegen.
Finalfolder: Zum Ausprobieren einfach ein paar Mails an keep [at] finalfolder.com weiterleiten.
Finalfolder: Zum Ausprobieren einfach ein paar Mails an keep [at] finalfolder.com weiterleiten.

Andreas Gauger und Achim Weiss, ehemalige 1&1-Vorstände für Produkte beziehungsweise Technik. haben sich den neuen Web-Dienst Finalfolder ausgedacht. Finalfolder ist eine Dokumentenablage (aber kein Laufwerk) in der Cloud, vom Konzept her gewissermaßen eine Mischung aus Gmail und Posterous.

Hochgeladen zu Finalfolder wird möglichst endgeräteunabhängig einfach per E-Mail. Dabei kann man al gusto sogar gleich taggen (verschlagworten). Der Service präsentiert sich mit schicker, consumeriger Oberfläche; darunter werkeln vor allem Java und viel Open Source. Weitere Features sind eine Suche über alle hochgeladenen Inhalte (mit Volltextindex) und Extraktion von Metadaten wo immer möglich.

Als Geschäftsmodell denken Gauger und Weiss an Freemium - sprich, für Zusatzleistungen oder unbegrenzte Uploads (das Limit liegt im Augenblick bei großzügigen 999.999 Dokumenten) muss man wohl irgendwann zahlen. Finalfolder ist seit einigen Tagen im öffentlichen Beta-Test. Wer den Service ausprobieren möchte, muss lediglich ein paar von seinen E-Mails an keep [at] finalfolder.com weiterleiten. Um alles Weitere kümmert sich dann der Dienst.