Fernsehen im ganzen Haus

8 handliche Mini- Fernseher im Vergleichstest

15.10.2011 | von Eugen  Schmitz
Es kommt nicht immer auf die Größe an: Kleine Fernseher sind besonders für Bad, Küche oder Kinderzimmer praktisch. Wir haben 8 Modelle auf Herz und Nieren getestet.

Ob als Zweitgerät für Schlaf- oder Kinderzimmer, ob als TV-tauglicher Monitor für den PC: Kleine Fernseher sind in erster Linie praktisch. Ob sie auch gut sind, ermittelte das PC-WELT-Labor. Was klein ist, wird schnell unterschätzt – oft zu Unrecht. Etwa der Technisat Technivision 26 HD: Mit nur 66 cm Bilddiagonale kann er sich hinter manch großem Fernseher verstecken, mit seiner Ausstattung braucht er das nicht. Er empfängt zusätzlich zu analogem Kabelfernsehen digitale Normalprogramme oder HDTV per Antenne (DVB-T), Kabelanschluss (DVB-C) und Satellit (DVB-S/S2).

Über eine angeschlossene USB-Festplatte lassen sich Digitalprogramme auch aufnehmen oder zeitversetzt abspielen. Die beiden Modelle von BenQ, der E26-5500 und der E24-5500, können zumindest noch digitale Kabelprogramme empfangen. Alle anderen Testteilnehmer begnügen sich mit analogem Kabelfernsehen und DVB-T.

Einrichtung: Vier Modelle ohne Installationsautomatik

Der AOC LE24K097, der LG M2550D, der Orion TV26L690 und das Technisat-Gerät starten beim ersten Einschalten automatisch die Installation, bei der alle Grundeinstellungen und der Sendersuchlauf durchgeführt werden. Bei den Modellen von Acer, BenQ und Philips muss man selbst im Menü suchen und Einstellungen und Sendersuchlauf von Hand aufrufen. Sehr bequem: Der Technivision 26 HD sortiert alle Programme unabhängig vom Empfangsweg in eine große Liste. Die beiden BenQ-Geräte können nicht einmal per Knopfdruck auf der Fernbedienung den Empfangsweg ändern: Um von einem DVB-T-Sender auf einen Kabelkanal zu wechseln, muss man das Bildschirmmenü aufrufen.

Vorbildlich: Die Fernbedienung des Philips 26PFL3405H ist übersichtlich, schlicht und schmutzunempfindlich.
Vorbildlich: Die Fernbedienung des Philips 26PFL3405H ist übersichtlich, schlicht und schmutzunempfindlich.
Foto:

Bis auf den Orion-Fernseher können alle Modelle Multimedia-Dateien von angeschlossenen USB-Datenrägern abspielen. Dabei beschränkt sich der Philips 26PFL3405H auf Musik und Fotos, die anderen Kandidaten spielen auch Videos ab. Einen Netzwerk-Anschluss zum Internetzugang hat keiner. Die Geräte mit 58 bis 64 cm Bilddiagonale sowie das Technisat-Gerät bieten die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Der BenQ E26-5500, der Orion TV26PL690 und der Philips 26PFL3405H haben zwar 66 cm Bilddiagonale, zeigen aber nur 1366 x 768 Bildpunkte. Die Bildschirme mit geringerer Auflösung wurden ursprünglich für „HD ready“-Fernseher entwickelt und bieten meist einen etwas besseren Kontrast. Die Full-HD-Bildschirme stammen dagegen aus der PC-Welt und zeigen bei HDTV etwas mehr Bilddetails.

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