Warum Unternehmen Windows 7 scheuen - und schätzen

7 Gründe pro und contra Win 7

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Anzeige  Windows 7 ist nun seit über einem Jahr auf dem Markt, doch noch immer scheuen viele Unternehmen den Umstieg. Wir haben die wichtigsten Argumente gesammelt, die gegen und für die Migration auf Win 7 sprechen.

Gegen Windows 7 spricht einiges - und vieles dafür. Es gibt nicht wenige Unternehmen, die mit dem Status quo auf Basis älterer Windows-Versionen durchaus zufrieden sind. Sie haben in den letzten Jahren kaum in Hardware oder Software investiert und damit Kosten reduziert. Windows XP oder noch ältere Versionen laufen zusammen mit den Anwendungen leidlich stabil und die Mitarbeiter kommen damit zurecht. Kein Grund also, etwas zu ändern.

Und das spricht für Win 7: Der Erhalt des veralteten Status quo gleicht dem Sitz auf einem Pulverfass. Unternehmen, die noch mit XP arbeiten, müssen damit rechnen, dass der Support durch Microsoft und andere Softwareanbieter allmählich reduziert wird. Der erweiterte Microsoft Support für Windows XP mit Service Pack 3 (SP3) wird Ende April 2014 eingestellt, danach werden keine Updates oder Patches mehr angeboten.

Geht man von einem Zeitrahmen von 12 bis 18 Monaten für die Vorbereitung und Durchführung einer umfassenden Betriebssystem-Migration aus, bleibt IT-Abteilungen nicht mehr viel Zeit für die Migration auf Windows 7, wenn Sie jetzt nicht mit der Planung beginnen.