Web

Wunderlist Pro

6Wunderkinder sucht weiter nach dem Geschäftsmodell

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Bald, ganz bald soll die neue App "Wunderlist Pro" erscheinen. Und dafür will das Berliner Startup 6Wunderkinder dann Geld.

6Wunderkinder macht schöne Apps. Erfolgreich waren sie bislang aber nur dann, wenn sie nichts kosteten - so wie die Listen-App "Wunderlist". Ambitioniertere Projekte wie "Wunderkit" scheiterten kläglich. Jetzt, wo mit "Wunderlist 2" wieder einigermaßen kritische Masse erreicht ist, versucht 6Wunderkinder noch einmal ein Freemium-Modell zu etablieren.

Dafür erscheint in Kürze "Wunderlist Pro", eine Premium-Version von Wunderlist für Arbeitsgruppen. So richtig viel mehr verrät 6Wunderkinder noch nicht außer dass man darin zu erledigende Aufgaben bestimmten Personen zuweisen, unbegrenzt viele Unteraufgaben anlegen und schicke neue Hintergrundbilder anschauen kann.

Auf einem Teaser-Video ist außer ein bisschen Wireframe-Gescribble auch nicht viel Erhellendes zu sehen:

Wie auch immer, Wunderlist Pro soll dann fünf Dollar pro Monat oder 45 Dollar per annum kosten. Wie viele Nutzer in der Pro-Version hinreichend Mehrwert sehen, um das zu bezahlen, bleibt abzuwarten. So lange kann 6Wunderkinder ja noch ein bisschen Wagniskapital von Niklas Zennström verbrennen.