Neuer Personalausweis

5 Tipps für bessere Projekt-Kommunikation

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Eine Studie von der TUM und Isprat untersuchte anhand des neuen Personalausweises, was man bei der Einführung von E-Government-Projekten verbessern kann.
Gut gemeint, aber schlecht vermarktet: der neue Personalausweis.
Gut gemeint, aber schlecht vermarktet: der neue Personalausweis.
Foto: Bundesministerium des Innern (BMI)

Wie kann man E-Government so kommunizieren, dass es von den Nutzern akzeptiert und auch genutzt wird? Mit dieser Frage hat sich das Isprat-Forschungsprojekt „Einführungs- und Kommunikationsstrategien für IT Infrastrukturprojekte", beschäftigt. Kritisch analysiert wird darin die Einführung des neuen Personalausweises (nPA).

Das - wenig überraschende aber immer wieder missachtete - Ergebnis: E-Government-Angebote sollten besser kommuniziert werden. Denn eine gute Kommunikation kann für das notwendige Vertrauen in die Sicherheit von E-Government sorgen.

Durchgeführt wurde die Studie vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München sowie dem Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. In dem Projekt wurden Einführungskonzepte für IT-Infrastrukturprojekte am Beispiel des neuen nPA und der Ausweis-App untersucht. Die Ausweis-App wird für die Online-Ausweis-Funktion (eID) des nPA benötigt.

Mehrwert und Vertraten

Der neue Ausweis und die eID müssten einen Mehrwert für Bürger haben, dann nutzten sie Angebote auch, so der Verein. Allerdings müssen sie dafür Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten haben. Dieses Vertrauen muss insbesondere dann vorhanden sein, wenn der Nutzer die für Datensicherheit sorgende technische Infrastruktur nicht selbst bewerten kann.